Aktuelles

Saison 2021-22 und Mitgliedersuche Jan. 2021

Unsere erste Liefer-Saison neigt sich dem Ende zu und die Planung für das nächste Jahr ist im vollen Gange. Erfreut können wir berichten, dass wir in der kommenden Saison 2021-22 die bestehende Kooperation mit dem Gemüsekollektiv Hebenshausen weiter ausbauen werden. Zusätzlich sind wir im Austausch mit der Solawi-Freudental und dürfen auch hier bestehende Infrastruktur mit benutzen, wie z.B. die Abholräume. So sind wir derzeitig auf Mitgliedersuche, sowohl weiterhin im Raum Göttingen als auch zusätzlich in Witzenhausen. Du hast Lust auf regionales, ungespritzes Obst, dass Streuobstwiesen erhalten und gepflegt werden? Dann schreib uns gerne eine Mail an streuobst@riseup.net und wir lassen dir weitere Informationen zukommen!

Apfelbaum-Pflanzaktion Dez.2020

Dieses Jahr fiel die gemeinsame Baumpflanzaktion mit den Mitgliedern auf Grund der gegebenen Umstände leider aus. Nichts desto trotz haben wir uns an einem grauen Dezembertag das voll beladenen Auto geschnappt und sind nach Hebenshausen gefahren, um dort eine bestehende Obstallee aufzupflanzen. Dem kalten Wind trotzend haben wir insgesamt 20 Apfelbäume gepflanzt, überwiegend Hochstämme auf Sämlingsunterlagen, da diese durch die tiefere und bessere Verwurzelung standhafter sind und sich den Zugang zu Bodenwasser besser erschließen können. Die Bäume stammten aus unseren eigenen Baumschulen und so sind wir gespannt, ihr Wachstum weiter beobachten zu können und sie zu pflegen. Hoffentlich wachsen alle 20 Bäume gut an und werden von den Wühlmäusen in Ruhe gelassen.

So sind Wühlmäuse ein Grund dafür, dass Obstbäume nicht oder nur schlecht anwachsen. Mit ihrem unterirdischen Gängesysthem essen sie mit vorliebe frische Wurzelaustriebe und können so auch ältere Jungbäume zu Fall bringen. Hilfreich kann hier ein Wühlmausschutz aus Drahtzaun sein, der um die Wurzeln gelegt wird und mit eingegraben wird. Dies kann jedoch das Wurzelwachstum beeinträchtigen, weshalb oft Löcher bis 60-70 cm Tiefe gegraben werden (Wühlmäuse bleiben vorwiegend oberhalb von 60 cm), damit der Draht nach unten hin offenbleiben kann und die Wurzeln dort ungestört wachsen können. Weiterhin wird mit Wühlmausfallen gearbeitet oder auch Knoblauchzehen mit ins Pflanzloch gegeben. Wir haben uns diesmal für letzteres entschieden und sind auf das Ergebnis und hoffentlich eine Knoblauchernte im kommenden Frühsommer gespannt.

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